Psychotherapie“

leitet sich aus dem Altgriechischen ab und bedeutet,

den ganzen Menschen in all seinen Facetten (Körper, Geist und Seele)

sowohl zu unterstützen, zu heilen, zu umsorgen als auch auszubilden.

Wer mit dem Gedanken spielt sich Hilfe durch Psychotherapie oder Beratung zu holen, hat immer seine persönlichen Gründe dafür. Wobei einer der häufigsten Gründe dafür zB. Angsterleben, Depressionen, Burnout und Krisen, sind. Aber auch die Verbesserung von Lebensqualität oder die Unterstützung bei Entscheidungen können Ziele sein. Entscheidet sich eine Person dazu, eine Psychotherapie zu machen, so beweist dies Mut. Diese Person möchte die momentane Situation verändern oder auf Veränderungen reagieren, um einen Leidensdruck zu mindern. Diese Person übernimmt Verantwortung für die eigene Gesundheit und den eigenen Lebensweg. Psychotherapie ermöglicht Menschen Expert*innen Ihrer eignen Lebeswelt zu werden.

 

Es ist mir wichtig, neugierig und mit Klarheit in der Mitte zu stehen, um unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, um sowohl für andere als auch für mich gute Lebenswege zu erkunden. 


 

 

 

Mein Name ist Tanja Tschuchnigg M.A.

(eh. Hartner)

Ich bin Psychotherapeutin, Beraterin und Mitbegründerin des gemeinnützigen Vereins "Vision Gesundheit" - Institut für psychische Gesundheit und Entwicklung. 

 



Was ist der Unterschied zwischen Psychotherapeut*in, Psycholog*in und Psychiater*in ?

Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen und Psycholog*innen beschäftigen sich mit Fragestellungen rund um die Seele und psychischen Gesundheit. 

 

Psychotherapeut*innen führen Behandlungen im Sinne des Psychotherapiegesetzes durch, dieses umfasst die Diagnose und Behandlung. Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren für die Behandlung von psychischen, psychosozialen und psychosomatisch bedingten Leidenszuständen.  Psychotherapeut*innen haben oft ein Gesundheits- oder Sozialstudium absolviert und begeben sich dann in die Fachausbildung zum/zur Psychotherapeut*in, diese dauert rund 7 Jahre. Ein/e Psychotherapeut*in darf keine rezeptpflichtigen Medikamente wie z.B. Antidepressiva verschreiben.

 

Psycholog*innen studieren das Erleben und Verhalten des Menschen und seine Entwicklung im Laufe des Lebens. Mit der Zusatzausbildung der klinischen und Gesundheitspsychologie sind sie Spezialist*innen in der Durchführung von klinisch-psychologischer Diagnostik. Ein/e Psycholog*in kann im Gesundheitsbereich, aber auch in anderen Berufszweigen tätig werden (Marktforschung, Wirtschaft…).

 

Psychiater*innen sind Fachärzt*innen und haben Medizin studiert. Sie beschäftigen sich mit der Diagnostik und der medikamentösen Therapie von psychischen Erkrankungen.

 

In meiner Praxis in Leibnitz biete ich Psychotherapie an 


Therapeut*innensuche:

Was hilft mir bei der Therapeut*innen suche ?

  • Ganz wichtig die Chemie muss passen! – Denn ein großer Teil des Therapieerfolgs hängt von der Beziehung zueinander ab. Das ist auch Therapeut*innen klar , also trauen Sie sich ruhig es anzusprechen, wenn die Chemie nicht passt.
  • Therapierichtung: Es gibt über 20 Psychotherapierichtungen in Österreich. Manche arbeiten eher problemorientiert, andere wiederum lösungsorientiert oder körperorientiert usw. Lassen Sie es sich erklären. In der Psychotherapie arbeite ich sowohl gesprächsorientiert als auch körperorientiert.
  • Therapiedauer: Wie lange eine Therapie dauert, ist unterschiedlich und abhängig von der Therapierichtung, dem Ziel und dem Leidensdruck. Es gibt Unterschiede hinsichtlich der Häufigkeit. Manche Therapeut*innen arbeiten zweimal die Woche, andere wiederum einmal pro Monat. In der Regel starte ich die Psychotherapie mit einer wöchentlichen Sitzung und reduziere sie dann auf Einheiten alle zwei Wochen bis hin zu drei-, vier- oder fünfwöchigen Abständen. 
  • Erkundigen Sie sich über die Kosten: Einen Teil übernimmt die jeweilige Krankenkasse, der Rest ist selbst zu tragen. Ausnahmen sind finanzierte Kassenplätze. Die Preise meiner Leistungen finden Sie unter dem Punkt „Kosten“. Im Rahmen meiner Vorstandstätigkeit bei Vision Gesundheit besteht die Möglichkeit, bei geringen finanziellen Mitteln einen Psychotherapieplatz bei den Visionstherapeut*innen zum Sozialtarif zu bekommen – Wir können das gerne gemeinsam besprechen!
  •  Wenn Sie Fragen haben - fragen Sie nach! Es geht um Ihre psychische Gesundheit. 

Interessante Erzählungen

 

Solange du dich bemühst, andere zu beeindrucken,

bist du von dir selbst nicht überzeugt.

Solange du danach strebst, besser als andere zu sein,

zweifelst du an deinem eigenen Wert.

Solange du versuchst, dich größer zu machen, indem du andere klein machst, hegst du Zweifel an deiner Größe.

Wer in sich ruht, muss niemanden etwas beweisen.

Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. 

Wer seine Größe kennt, lässt anderen die ihre. 

 

(Garten der Liebe, Text: Arzu Berabi, Bild: Jovana Rikalo) 

 

 

Nimm all die schäbigen Geschichten,

die du aus dem Mund anderer Leute gesammelt hast,

die, die verzerrte Überzeugungen enthalten,

wer du bist und was dieses Leben beinhaltet.

Die Geschichten, die dir nicht dazu dienen, deinem Herzen weiter vorzulesen:

Lass sie kompostieren und füttere die neuen Geschichten mit Medizin,

die neuen werden dich wachsen lassen

und aus deiner Mitte sprechen lassen, anstelle der alten.

Lass dir diese Geschichten der Kraft dir selbst zuflüstern,

wie ein liebevoller Elternteil einem Kind,

während sich die Dunkelheit auf das Land legt.

Erlaube dir, ein kleines Kind in deinen Armen zu sein,

welches du zurück nach Hause führst. 

 

(Garten der Liebe, Text: Brigit Anna McNeill, Bild: unbekannt, Pinterest)

 

 

 

 

Trauer und Liebe sind Schwestern,

die von Anfang an miteinander verworben sind.

Ihre Verwandtschaft erinnert uns daran,

dass es keine Liebe  gibt, die keinen Verlust enthält,

und keinen Verlust,

der nicht an die Liebe erinnert,

die wir für das, was wir einst nahe hielten, in uns tragen. 

 

(Garten der Liebe, Text: Francis Weller, Bild: Kirsteen Titchener Artist)

 

 

 

 

Hab keine Angst vor einem Neubeginn.

Diesmal fänst du nicht bei Null an,

sondern aus Erfahrung.

 

(Garten der Liebe, Text: unbekannt, Bild: Kylli Sparre)

 

"Sich selbst finden" funktioniert nicht wirklich so, wie es die Worte ausdrücken.

Du bist kein 10-Dollar Schein in der Manteltasche vom letzten Winter.

Du bist auch nicht verloren. Dein wahres Selbst ist genau dort,

begraben unter kultureller Konditionierung,

den Meinungen anderer Menschen und ungenauen Schlussfolgerungen,

die zu deinem Glauben darüber wurden, wer du bist.

"Sich selbst finden" ist eigentlich die Rückkehr zu sich selbst.

Ein Verlernen, ein Ausgraben, ein Erinnern daran, wer du warst,

bevor die Welt dich in die Hände bakem.

 (Garten der Liebe, Text:  Emily McDowell, Bild: Alex Gross)